Spaziergang durch Osch, Kirgistan. Besuch des Marktes und des Stadtparks.

Spaziergang durch Osch

Vielen von euch wird der Name Ош (kirgisisch), O’sh (usbekisch) oder Osch (deutsch) herzlich wenig sagen. Ich habe mich an die nicht ganz korrekte usbekische Schreibweise Osh gewöhnt, die werdet ihr immer wieder auf radundfuss.de finden, aber ich gelobe Besserung. Was ist Osch? Eine Stadt. Wo? In Kirgistan, an der Grenze zu Usbekistan. Könnt ihr alles in wiki nachlesen, dass brauche ich hier nicht zu wiederholen. Auf unserer Radreise durch Kirgistan und Usbekistan im Jahre 2014, war Osch der erste Pausentag der Tour. Na, nicht ganz der erste, aber der allererste war unfreiwillig – unsere Räder wurden verspätet nach Bishkek geliefert (Hilfe, die Räder sind weg!).

Wir nutzten die Zeit zur Besichtigung der Stadt, des Marktes und des Stadtparks. Und ich trank das schlechteste Bier meines Lebens. Osch ist ein munteres Plätzchen voller Leben und Tristesse. Das Stadtbild ist, mit der Arroganz des Westeuropäers gesprochen, ärmlich. Schmutziger Beton, Zerfall und Improvisation beherrschen vielerorts das Bild. Stellenweise komme ich mir vor wie in einer Bauruine.

Der Stadtpark, mit seinen zahlreichen Ständen, hebt sich freudig davon ab. Karaoke auf offener Straße? Kein Problem. Hier wird gelebt und gelacht. In folgender Galerie könnt ihr uns ein Stück durch Osch begleiten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.