Die Sprengung des AfE-Turms

Sprengung des AfE-Turms

Ein weiteres Stück frankfurter Unigeschichte liegt nun in der Vergangenheit – Der AfE-Turm ist gesprengt

Frankfurt hat ein Hochhaus weniger

Was bin ich die Treppen hoch- und runtergerannt, wenn die Aufzüge mal wieder streikten oder riesige Menschentrauben vor ihnen hingen. Hier habe ich studiert, hier habe ich mein Diplom erlangt. Und nun wird mein Turm. Und niemand hat mich gefragt.

Irgendwie irreal die Geschichte. Wir brechen auf, finden uns eine halbe Stunde vor der Sprengung in der nähe des Messeturms ein und warten. Ein langer Warnton. Dann in kürzerem Abstand zwei Mal zwei kürzere. Die Camera läuft.

Die Explosion, dann der Knall. Donnerwetter, das klingt mal sehr beeindruckend. Der äußere Teil des Turms fällt, dann wird der Kern gesprengt. Niederfrequente Schwingungen lassen den Boden beben. Wenige Momente später ist alles vorbei. Es bleibt nur Staub, aber auch dieser legt sich bald. Nun fehlt etwas – nicht nur ein Turm.

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